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Snapchat vs. Instagram oder: Ist es überhaupt wichtig, wer das Battle für sich entscheidet?

Erst vor kurzem haben wir in diesem Blogpost erklärt, warum Instagram einer unser Social Lieblinge ist und warum Sie Instagram auch unbedingt eine Chance geben sollten. Heute beschäftigen wir uns mit dem never ending Battle zwischen Snapchat und Instagram und fragen uns dabei: Ist es überhaupt wichtig, wer gewinnt?

Aber beginnen wir von vorne, genauer gesagt vor zwei Jahren, also im Jänner 2016, kurz bevor sich Instagram mit seinen neuen Features in den Ring gewagt hat. Bis zu diesem Zeitpunkt galten Snapchat und Instagram lediglich als sanfte Konkurrenten, da beide Apps ein jeweils anderes Ziel verfolgten: Während es auf Instagram eher um das Sammeln von Erinnerungen in Form eines ästhetisch-gepflegten Feeds ging, drehte sich auf Snapchat alles um spontane, unperfekte Aufnahmen mit ziemlich kurzer Lebenszeit.

Doch spätestens seit dem Launch von Instagram Stories inklusive Live-Video-Funktion steht eines definitiv fest: Instagram will es wissen. Und bestreitet das Battle bisher sogar sehr erfolgreich. Während sich die digitale Community noch im Q2 2016 vor Snapchats scheinbar unschlagbaren Nutzerzuwachs verneigte, überstieg die Anzahl an Instagram Story-Usern bereits ein Quartal später die Gesamtnutzungszahlen (!) von Snapchat. 1:0 für Instagram, würden wir sagen.

Was aber bedeutet das Battle in Silicon Valley für Werbetreibende? Und es ist überhaupt wichtig, wer führt oder gewinnt? Wir meinen: eindeutig nein.
Viel wichtiger ist es nämlich sich darüber Gedanken zu machen, welche App für die eigene Zielgruppe geeignet ist und vor allem wo man sie am besten erreichen kann. Eine erfolgreiche Social Media-Strategie hängt schließlich nicht davon ab, welche Plattform „besser“ ist, sondern davon herauszufinden, wer meine potentiellen Kunden sind, womit man sie begeistern kann und wo sie sich befinden.

Snapchat gilt daher nach wie vor als gute Wahl, wenn es darum geht eine jüngere Zielgruppe, allen voran Teenager und junge Erwachsene, erreichen zu wollen. Der Kreativität und der Spontanität sind auf Snapchat keine Grenzen gesetzt; der produzierte Content sollte sich jung, witzig und vor allem lässig präsentieren. Auf Snapchat steht eindeutig der Entertainment-Faktor im Vordergrund.

Instagram hingegen bietet sich für eine etwas erwachsenere Zielgruppe an, deren Hauptinteresse nicht auf Entertainment, sondern eher auf Produkte gerichtet ist. Letztere funktionieren auf Instagram besonders gut, wenn sie professionell und ästhetisch in Szene gesetzt werden, aber trotzdem Charakter haben und so das Brand-Image aufwerten.

Fazit: Wie Instagram vs. Snapchat dieses Jahr ausgehen wird weiß niemand so genau. Besser konzentriert man sich daher darauf entsprechend der jeweiligen Strategie die richtige Plattform zu wählen oder – falls passend – beide zu verwenden und dann die Performance zu vergleichen. Letzten Endes entscheiden nämlich Sie, welche App für Ihre Strategie die beste ist. Und falls Sie bei dieser Entscheidung noch Hilfe brauchen, wissen Sie ja, wie Sie uns erreichen. 😊

Wir unterstützen den Snapchat-Account unserer Kunden Coca-Cola und Fanta in Österreich und der Schweiz (@cocacola_at, @cocacola_ch, @fantaaustria, @fanta_ch). Vorbeischauen ausdrücklich erlaubt!
Julia Kern /
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