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5 Learnings aus innovativen DOOH Kampagnen

Kaum jemand mag noch die typischen 0815 Werbeplakate, mit deren Messages wir regelmäßig bombardiert werden. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass wir viele dieser Nachrichten gar nicht mehr wahrnehmen. Wenn man als Werbeträger aus dem Einheitsbrei herausstechen will, muss man es also schaffen, wahre Aufmerksamkeit zu bekommen. Und hier kommt DOOH ins Spiel…

Was ist DOOH überhaupt?

Nein, DOOH ist keine Abkürzung nach dem Motto YOLO oder TGIF. DOOH steht für „digital out of home“ – im Klartext: gute, alte Außenwerbung in neuem Kleid: Digital.

DOOHs haben ihren traditionellen Billboard-Kollegen gegenüber so einige Vorteile: Sie erlauben Interaktion, führen zu Word-of-Mouth, echter Aufmerksamkeit und idealerweise natürlich zu Brand-Love.


Diese Kampagnen haben es mir besonders angetan / Learn from the best

[kju:] digital solutions, AT, für Coca-Cola Schweiz:  Zu allererst wollen wir auch gleich über unsere eigene, coole DOOH Kampagne berichten, die wir schon im Jahr 2013 für Coca-Cola in der Schweiz auf die Beine gestellt haben. In der Vorweihnachtszeit konnte man auf einer mobilen Seite unter coke.ch/santa Weihnachtsgrüße an seine/n Liebste/n eingeben, die dann auf großen E-Boards auf den größten Bahnhöfen der Schweiz (Zürich, Lausanne, Genf, Basel und Bern)  personalisiert  ausgespielt wurden. Um etwaige ungewollte Nachrichten zu vermeiden, war ein real-time Moderator im Einsatz, um alle eingehenden Nachrichten zu prüfen. Nach Freigabe wurde das Bild automatisiert gerendert und war sogleich auf den DOOH Screens zu sehen. Beworben wurde die Kampagne auf den DOOH Screens auf den Bahnhöfen selbst, aber auch auf Social Media wurde dafür fleißig die Werbetrommel gerührt - die traditionelle Weihnachtskarte wurde somit ins neue Zeitalter geholt und verbreitete erfolgreich das legendäre Coca-Cola Christmas Feeling.

Eurowings, DE: Die Motive der aktuellen Eurowings Kampagne passen sich in ausgewählten Fußgängerzonen Deutschlands automatisch den aktuellen Wetterbedingungen vor Ort an. Je nach Wetterlage wird der passende Werbescreen gezeigt mit einem Teilbereich, der in Echtzeit die Temperaturdaten von wetter.com anzeigt. Anschließend wird einem eine Zieldestination (auch inklusive der Live-Wetterdaten der Destination) vorgeschlagen. Man stelle sich nun also vor, es schüttet wie aus Kübeln, man sieht ein Plakat, das einem genau das (inklusive der herrschenden Frosttemperaturen zeigt) und einem dann einen Flug ins aktuell 21° warme Gran Canaria vorschlägt.

Hyundai, UK: Um Hyundais erstes energieeffizientes Automodell zu promoten, wurde mit einer Fahrzeugerkennungs-Technologie gearbeitet, die Fahrer mit alten bzw. umweltschädlichen Autos direkt anspricht, indem sie ihr Modell auf einem Screen in real-time anzeigt und Hyundais Ökomodell daneben platziert – kombiniert mit einem Wortspiel.


Meine Top 5 Learnings aus diesen Kampagnen

  • Hol die Passanten bei ihren momentanen Bedürfnissen ab – so erreichst du am besten ein „ready-to-buy“. Frag dich: Was geschieht gerade rundherum und welches Bedürfnis erzeugt das beim potenziellen Kunden?
  • Verknüpfe die Kampagne mit der Location, in der sich die Passanten in dem Moment befinden.
  • Sprich die Passanten direkt an - stelle einen persönlichen Bezug her, so sicherst du dir auf jeden Fall ihre Aufmerksamkeit.
  • Finde passende Partner für die Umsetzung bzw. mach es den Passanten einfach und versuche mit Apps/Anwendungen zu arbeiten, die die meisten Leute schon verwenden.
  • Stelle einen Konnex zu einer Online Kampagne her – damit sich der Kreis schließt und die User in der realen sowie in der digitalen Welt deine Kampagne antreffen.
Maria Ledermüller /
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